Straßenwalze für Pferdezug

Eine Straßenwalze für Pferdezug lässt sich aus einer Milchkonservenbüchse von 7 cm Durchmesser und 8 cm Höhe, einer stärkeren Haarnadel oder einem anderen Drahtstück, sechs Blechstreifen von 11 cm Länge und 0,8 cm Breite, einen Weißblechabfallstück von 8:8 cm, einem Hartholzplättchen von 4 cm Länge, 1 cm Breite und 0,8 cm Höhe und einem Hartholzrundstab von 14 cm Länge und 0,5 cm Durchmesser anfertigen.

Für die gut gereinigte, von Deckelresten befreite Konservenbüchse wird aus dem Weißblechabfall ein Deckel zugeschnitten und gleich dem Boden mit einem zentralen Loch für die Drahtachse versehen. Sodann wird die Achse in das Bodenstück der Büchse senkrecht so eingelötet, dass je 4 mm über die beiden Grundflächen herausstehen; das Innere der Büchse füllt man bis an den oberen Rand mit dickflüssigem Zement (Gips) und lötet nach dessen Erstarren den über das andere Achsenende gestülpten Deckel an den Büchsenmantel an.Der Blechrahmen mit den Achsen- und Deichsellagern ist nach der folgenden Abbildung aus den Blechstreifen zusammenzustellen.

An die Enden der senkrechten, in ihrer Mitte für die Walzenachse durchlochten Rahmenseiten sind oben und unten die aufrechten, in ihrer Mitte für die Deichsel ebenfalls durchlochten Verbindungsstreifen so anzulöten, dass zwischen ihnen ein freier Raum bleibt, in dem das rückwärtige Deichselende mittels eines Vorsteckers wagrecht drehbar angebracht werden kann. Eine Längsseite des Rahmens ist an die Querverbindungen erst nach Einlagerung der Walze anzulöten.
Die mit Wage und Zugdritteln (Ortscheiten) ausgestattet, aus dem Hartholzplättchen und dem Rundholzstäbchen nach der nächsten Abbildung gefertigten Deichsel lässt sich in beiden Fahrtrichtungen am Walzenrahmen anbringen und nach Bedarf auswechseln.


Als Vorstecke für die Deichsel sind zwei kurze, stärkere, mit kleingliedrigen Messingkettchen an die beiden Rahmenoberteile befestigte Nägel (Stifte) zu verwenden.

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