21. Juni 2026
Barbie Upcycling: Ideen für ausgediente Barbie- und Ken-Puppen

Barbie Upcycling: Ideen für ausgediente Barbie- und Ken-Puppen

Barbie Upcycling beginnt oft genau dann, wenn die Puppen eigentlich aussortiert werden sollen. Bemalte Gesichter, abgeschnittene Haare oder beschädigte Teile sind kein Grund, sie wegzuwerfen. Mit etwas Abstand zum ursprünglichen Spielzeug entstehen daraus ganz andere Ideen – von Reparatur bis zu ungewöhnlichen Projekten.

Ken und Barbie kennt wohl jeder von uns. Wer nicht selbst früher damit gespielt hat, dessen Kinder oder Enkelkinder spielen vielleicht jetzt mit den weltbekannten Puppen. Aber was macht man damit, wenn sie vielleicht bemalt wurden, die Haare „frisiert“ und anschließend abgeschnitten oder einfach ausgedient haben, weil die Kinder zu alt geworden sind? Keine Idee? ich habe einige entdeckt.

Auf einer englischsprachigen Webseite habe ich „Barbieschmuck“ entdeckt. Das heißt – eigentlich auf mehreren bzw. vielen Webseiten, auf denen entweder Barbieschuhe zu Ohrringen umfunktioniert wurden, oder aber auch gezeigt wurde, wie man eine bemalte Barbie wieder sauber bekommt, ihr neue Haare spendiert usw. – kurz gesagt: Sie repariert und damit entweder wieder „spielbar“ oder aber „sammelwürdig“ macht.

Ebenfalls bekannt sind mir schon seit längerer Zeit die „Altered Barbies“, wie zum Beispiel die Barbie von Orca1: Kazira, die Sternenprinzessin. Auf der Webseite von Margaux Lange findet man noch etwas ganz anderes und es ist einfach faszinierend. Sie arbeitet Barbieteile zu Schmuckstücken um – da werden aus Barbiehänden Armbänder, aus Barbieohren Ohrringe, aus Gesichtsteilen wie Nase und Mund ganze Colliers oder, oder, oder…

Ich muss allerdings gestehen, dass nicht alle Schmuckstücke meinen Geschmack treffen, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich keinerlei Bedürfnis, mit Barbiebusen oder Barbiepos als Anstecknadel herumzulaufen. Auch zwei Lungenflügel mit Barbie-Gesichtsteilen turnen mich nicht wirklich an und es gibt weitere Schmuckstücke, die ich eher etwas makaber finde. Dazwischen gibt es aber teil witzige, teils interessante und teils schöne Ketten, Armbänder, Ringe, Broschen und Ohrringe. Stöbern lohnt sich also allemal.
Ein Teil der vorgestellten Schmuckstücke sieht auf den Bildern übrigens aus, als wären sie mit Emaille kombiniert worden, bei anderen denke ich, dass sie versilbert wurden. Keine Ahnung habe ich allerdings, wie wohl die ganzen Fassungen gemacht wurden.
Für diejenigen von euch, die Schmuck basteln und verkaufen, ist vielleicht der Margaux Langes Etsy-Shop interessant – vor allen Dingen, wenn man sieht, zu welchem Preis sie ihre Kunstwerke verkauft und noch mehr, wie viele sie schon verkauft hat…

Was beim Barbie Upcycling tatsächlich gemacht wird

Wenn man sich genauer anschaut, was beim Barbie Upcycling passiert, fällt schnell auf, dass es im Grunde zwei Richtungen gibt. Entweder die Puppen werden wieder in einen brauchbaren Zustand gebracht, oder sie werden bewusst verändert und als Material verwendet.

Gerade das Reparieren wird oft unterschätzt. Neue Haare einsetzen, Farbe entfernen oder kleine Schäden ausbessern sorgt dafür, dass aus einer „kaputten“ Puppe wieder etwas wird, das man verwenden oder sogar sammeln kann. Das ist kein klassisches Basteln, gehört aber eindeutig zum Upcycling dazu.

Einzelteile statt ganze Puppe

Sobald die Puppe nicht mehr als Ganzes interessant ist, werden einzelne Teile wichtig. Arme, Beine, Köpfe oder auch Zubehör lassen sich separat verwenden und tauchen in ganz anderen Projekten wieder auf.

Das geht weit über Schmuck hinaus. Solche Teile werden in Collagen eingebaut, in Mixed-Media-Arbeiten verwendet oder in kleine Szenen integriert. Gerade weil die Formen so ungewöhnlich sind, entsteht eine Wirkung, die man mit normalen Materialien kaum hinbekommt.

Ein ähnlicher Ansatz zeigt sich übrigens auch bei anderen Materialien. Wer sich schon einmal mit Basteln mit alten Schlüsseln beschäftigt hat, kennt das Prinzip: Einzelteile verlieren ihre ursprüngliche Funktion und werden zu neuen Elementen in einem ganz anderen Zusammenhang. Genau so funktioniert es auch beim Barbie Upcycling – nur mit deutlich auffälligeren Formen.

Zwischen Spielzeug und Kunst

Beim Barbie Upcycling bewegt man sich immer ein Stück zwischen Spielzeug und Kunst. Manche Ergebnisse bleiben nah am ursprünglichen Zweck, andere haben damit nichts mehr zu tun. Das sieht man besonders bei den sogenannten „Altered Barbies“. Hier wird die Puppe selbst verändert und nicht nur als Material genutzt. Dadurch entstehen Figuren, die eher wie Einzelstücke wirken als wie Spielzeug.

Nicht alles davon spricht jeden an, aber genau das gehört dazu. Es geht nicht darum, dass alles gefällt, sondern darum, was möglich ist.

Fazit

Barbie Upcycling zeigt ziemlich deutlich, wie unterschiedlich man mit ausgedienten Dingen umgehen kann. Zwischen Reparatur, Weiterverwendung und kompletter Veränderung gibt es viele Möglichkeiten. Nicht jede Idee passt zum eigenen Geschmack, und manches wirkt eher ungewöhnlich. Aber genau darin liegt der Reiz. Statt die Puppen einfach wegzuwerfen, entstehen daraus Dinge, die man so nicht kaufen kann.

Barbie Upcycling: Ideen für ausgediente Barbie- und Ken-Puppen

Werbehinweis
Diese Anleitung enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Außerdem nehmen wir am Partnerprogramm von Creative Fabrica teil.

Inhalte dieser Website werden teilweise mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt oder überarbeitet. Alle Inhalte werden vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, redaktionell bearbeitet und verantwortet.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner