Turbine aus einer Blechbüchse

Zu einer Turbine (Wasserrad) benötigt man eine Blechbüchse von 10 cm Durchmesser und 3,5 cm Höhe samt Deckel, ein Hartholzstück von 3 : 10: 10 cm und einige Blechabfälle.

Büchse und Deckel werden in ihrer Mitte mit Bohrlöchern von 0,4 cm versehen.

An ihren Außenseiten sind die aus stärkerem Blech geschnittenen Träger so anzulöten, dass die Achsenlager sich decken.

In der Mitte des oberen Umfangs der Büchse ist eine Öffnung von 1 cm Durchmesser für das tangential anzulötende Wasserzuleitungsrohr aus Blech, und unten eine Öffnung von 2 cm für den trichterförmigen Ansatz des Ablaufrohrs (Schlauches) anzubringen.

Aus dem Holzstücke wird eine kreisrunde Scheibe von 8,5 cm Durchmesser ausgesägt und in der Mitte mit einem Achsenlager versehen. Dann sind am Umfang dieser Holzscheibe mit der Laubsäge radiale (gegen den Mittelpunkt führende) Einschnitte von 2 cm Tiefe zu machen und in diese die aus Blechstücken löffelartig geformten 3,3 cm breiten Radschaufeln so einzusetzen, dass deren oberes Ende knapp an dem inneren Umfang der Büchse rotieren kann, ohne ihn zu berühren.

Hierauf wird die Achse in das Turbinenrad eingekeilt, durch die Bodenöffnung der Büchse geschoben, der Deckel mit seiner Öffnung über das andere Achsenende aufgesetzt und der Gang der Maschine erprobt. Die Schaufeln dürfen dabei die Seitenwände der Büchse nicht berühren. Falls alles stimmt, wird der Deckel an die Büchse angelötet.
Die fertige Turbine wird mit ihren Ständern auf ein hartes Holzbrettchen aufmontiert. Zum Betriebe ist sie neben einer Hochdruckwasserleitung aufzustellen, deren Auslaufhahn mit dem oberen Ansatzrohr der Turbine durch ein Gummischlauchstück verbunden wird. Das unten ablaufende Wasser leitet man durch ein anderes Schlauchstück in das Wasserleitungsbecken ab.

Mittels einer solchen Turbine können alle möglichen Maschinenmodelle in Betrieb gesetzt werden.

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